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Die neueste Verkehrsmeldung:



Unsere neueste Presseaussendung:

02.06.2009:
"AIN kündigt weitere 'Staufrei-Aktionen' an:'Öffis' mit bis zu 45 Minuten Verspätung - so geht's nicht weiter!"




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Hindernislauf für die Tram


AIN-Staufrei-Aktion
Der Stau-Blog

Die AIN fordert die strikte Trennung der Fahrspuren von öffentlichen Verkehrsmitteln und Auto-Verkehr. Wir wollen mehr Busspuren und mehr eigene Gleiskörper für die Tram! Außerdem wollen wir, dass Parkstreifen neben Gleiskörpern entfernt werden, wenn sie häufig Ursache von Gleisverparkungen sind.

Wir sagen: Autounfälle und Auto-Staus dürfen die Öffis nicht aufhalten!

Täglich leiden viele tausend Öffi-Fahrgäste unter dem Auto-Chaos, ertragen Umleitungen, verpassen Termine.

Dabei sind im Stau-Blog noch bei weitem nicht alle Geschehnisse erfasst - wir können Ereignisse nur bloggen, wenn wir sie auch mitbekommen.

Die letzten fünf Einträge:

  • Manni, 19.6.2009: Innenstadt heute seit Mittag erneut völlig zugestaut. Für Busse und Trams Verspätungen von 30 min und mehr!
  • Manni, 2.6.2009: Staus in Innenstadt und allen Ausfallstraßen ganztägig. Zusammenbruch Tramlinien 1 und 3! Bus- und Tramspuren fehlen!
  • Manni, 2.6.2009: Auto-Staus. Museumstraße schon den ganzen Vormittag dicht von Marktgraben bis Landesmuseum, Verzögerung 20 min und mehr!
  • Manni, 19.5.2009: Gegen 10:20h ein Gleisparker in der Conradstraße, Nordast der Linie 1 wieder mal für bis zu 30 Minuten blockiert.
  • Manni, 27.4.2009: Gegen 14h Autounfall ohne Trambeteiligung in der Pradler Straße. Linie 3 lange Zeit blockiert. Eigener Gleiskörper fehlt!

Die Arbeitsgemeinschaft Innsbrucker Nahverkehr will die Entwicklung der öffentlichen Verkehrsmittel in Innsbruck kritisch begleiten, Aufklärungsarbeit betreiben und den Ausbau der öffentlichen, vor allem der schienengebundenen Verkehrsmittel fördern.

    Dies soll unter anderem erreicht werden durch:

  • Diskussion von Status Quo und Zukunftsvisionen für den ÖV in Innsbruck
  • Veröffentlichungen von Studien, Infomaterial und Presseartikeln
  • Mitarbeit in diversen Gremien
  • Aufklärungsarbeit in puncto Ausbau- und Verbesserungsmöglichkeiten
  • Aktionismus
Die AIN ist kein registrierter Verein, sondern ein Netzwerk an der Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in der Agglomeration Innsbruck interessierter Personen. Ideenfindung und -ausarbeitung wird fast auschließlich auf elektronischem Weg im Inntram-Forum betrieben, wobei Koordination und Weiterleitung von Ideen und Vorschlägen an die richtigen Stellen durch strassenbahn.tk-Medieninhaber Manni Schneiderbauer erfolgen.

Im Netzwerk der AIN befinden sich professionelle Verkehrs- und RaumplanerInnen genauso wie MitarbeiterInnen der IVB und Innbus, LokalpolitikerInnen, interessierte HobbyistInnen, VerkehrshistorikerInnen wie auch "einfache" Öffi-BenutzerInnen aus allen Teilen der Stadt und dem Umland.
Der "Kern" der AIN besteht derzeit aus 25 Personen, das erweiterte Netzwerk besteht aus rund 180 Personen.

JedeR, die/der sich aktiv an unserer Arbeit beteiligen und mit ihrem/seinem Input Innsbrucks öffentlichen Verkehr verbessern will, ist herzlich willkommen - Mitdiskutieren im Forum genügt.

Wir sind über die E-Mail-Adresse ain(at)manni.org erreichbar.


29. April 2009: 1994 = 2009?

Ein Forums-User war so nett, aus dem Archiv seines Brötchengebers diesen IVB-Promo-Artikel von 1994 auszuheben und mir zum Behufe des Einscannens und Onlinestellens zu übergeben:

> IVB-Promotion-Artikel von 1994

Als ich mir den Artikel durchlas, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Mein Eindruck ist, dass von damals bis heute verkehrspolitisch eigentlich nichts vorangegangen ist. Im Gegenteil, damals schaute die Welt noch rosiger aus: das "Verkehrskonzept" war noch frisch und Bürgermeister Niescher, der es enorm pushte, noch am Drücker. Verkehrspolitisches Ziel war ganz klar die Verbannung der Autos aus der Innenstadt. Die IVB trauten sich, ihren Fahrgästen zu sagen, dass sie gefälligst keine Tickets beim Fahrpersonal kaufen sollen, weil das die Einhaltung des Fahrplans gefährdet, das O-Bus-Netz war im Begriff, erweitert zu werden, und alle Hoffnung auf Beschleunigung lag im neu eingeführten RBL und IBIS bzw. deren Funktionalität zur Ampelbeeinflussung.
Alles vielversprechende Ansätze, die in den darauf folgenden Jahren von van Staa und seinen Komplizen in die Tonne getreten wurden.

Heute haben wir ein größeres Verkehrschaos als je zuvor, ignorante Im-Fahrzeug-Einzelticketkäufer dürfen immer noch Busse und Trams aufhalten, der O-Bus ist komplett verschwunden und das Potenzial der Ampelbeeinflussung wird bei weitem nicht ausgenützt: es ist 15 Jahre später, und noch immer sind nicht alle Ampeln beeinflusst, und von denen, die es sind, unterbricht nur eine halbe Handvoll Grünphasen des MIV, um verzögerungsfrei umzuschalten.
Und wir haben eine angepasste IVB, die den Autofahrern und der Autolobby bis zum Anschlag in den Arsch kriecht, anstatt ihre Interessen. respektive die Interessen ihrer KundInnen, durchzusetzen.

Oh, ich vergaß: wir haben ja neue Straßenbahnen. Das wiegt das alles wieder auf, oder?

Was für ein Schlamassel!

> Diskussion dazu
6. April 2009: Tram-Stauproblematik: manchmal wird man doch gehört...
... auch wenn's ein Weilchen dauern kann.

Immer wieder weist unter anderem die AIN darauf hin, dass die Straßenbahn durch schlechte Ampelschaltungen, fehlende Eigentrassen und zu knapp am Gleis angeordnete Parkstreifen behindert wird. Nun haben die Stimmen jener, die die Tram beschleunigen wollen, bei der Stadtregierung offenbar endlich Gehör gefunden und es wurden in einer medienwirksamen Inspektionsfahrt die Problemstellen notiert.
Man darf nun vor allem gespannt auf die resultierenden Maßnahmen sein - wir werden die Situation jedenfalls mit Argusaugen weiter beobachten!

> Artikel auf Innsbruck informiert
> Artikel auf TT.com
  • Bringen Sie sich ein - diskutieren Sie mit: Das Inntram-Forum
  • Interessiert am städtischen Nahverkehr oder am Regionalbahnprojekt? Sie finden alles darüber auf www.strassenbahn.tk


Besuchen Sie auch www.strassenbahn.tk, die Website über Innsbrucks Bahnen: