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Die neueste Verkehrsmeldung:



Unsere neueste Aussendung:

04.10.2016:
"Ohne Nachbesserungen steckt die Regionalbahn im Stau"




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Raender Stillstand - Der Südring


Hindernislauf für die Tram


Weihnachts-Staufrei-Aktion 2008
Vorfahrt für die Öffis!

Die AIN fordert die strikte Trennung der Fahrspuren von öffentlichen Verkehrsmitteln und Auto-Verkehr. Wir wollen mehr Vorrangschaltungen an Ampeln, mehr Busspuren und mehr eigene Gleiskörper für die Tram! Außerdem wollen wir, dass Parkstreifen neben Gleiskörpern entfernt werden, wenn sie häufig Ursache von Gleisverparkungen sind.

Wir sagen: Autounfälle und Auto-Staus dürfen die Öffis nicht aufhalten!

Täglich leiden viele tausend Öffi-Fahrgäste unter dem Auto-Chaos, ertragen Verspätungen, verpassen Termine.

Gegen die Auto-Flut gibt es viele Mittel, von höheren Parkgebühren über Umweltzonen bis zur City-Maut. Wir fordern, dass die Stadt Innsbruck endlich restriktive Maßnahmen setzt!

Unsere letzten fünf Tweets:


Die Arbeitsgemeinschaft Innsbrucker Nahverkehr will die Entwicklung der öffentlichen Verkehrsmittel in Innsbruck kritisch begleiten, Aufklärungsarbeit betreiben und den Ausbau der öffentlichen, vor allem der schienengebundenen Verkehrsmittel fördern.

    Dies soll unter anderem erreicht werden durch:

  • Diskussion von Status Quo und Zukunftsvisionen für den ÖV in Innsbruck
  • Veröffentlichungen von Studien, Infomaterial und Presseartikeln
  • Mitarbeit in diversen Gremien
  • Aufklärungsarbeit in puncto Ausbau- und Verbesserungsmöglichkeiten
  • Aktionismus
Die AIN ist kein registrierter Verein, sondern ein Netzwerk an der Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in der Agglomeration Innsbruck interessierter Personen. Ideenfindung und -ausarbeitung wird fast auschließlich auf elektronischem Weg im Inntram-Forum betrieben, wobei Koordination und Weiterleitung von Ideen und Vorschlägen an die richtigen Stellen durch strassenbahn.tk-Medieninhaber Manni Schneiderbauer erfolgen.

Im Netzwerk der AIN befinden sich professionelle Verkehrs- und RaumplanerInnen genauso wie MitarbeiterInnen der IVB und Innbus, LokalpolitikerInnen, interessierte HobbyistInnen, VerkehrshistorikerInnen wie auch "einfache" Öffi-BenutzerInnen aus allen Teilen der Stadt und dem Umland.
Der "Kern" der AIN besteht derzeit aus 25 Personen, das erweiterte Netzwerk besteht aus rund 180 Personen.

JedeR, die/der sich aktiv an unserer Arbeit beteiligen und mit ihrem/seinem Input Innsbrucks öffentlichen Verkehr verbessern will, ist herzlich willkommen - Mitdiskutieren im Forum oder der AIN-Facebook-Gruppe genügt.

Wir sind außerdem über die E-Mail-Adresse ain(at)manni.org erreichbar.


Editorial, 24. Oktober 2012: Aufruf: Kommen Sie zur Gehzeug- und Kreativdemo am Samstag, dem 3. November!

Die IG SÜDRING und die ARBEITSGEMEINSCHAFT INNSBRUCKER NAHVERKEHR und mehrere weitere Organisationen und BürgerInneninitiativen räumen am Samstag, dem 3. November Straßenraum am Südring und in der Innenstadt für eine Gehzeug- und Kreativdemo frei.

Um 12 Uhr 30 ziehen wir mit "Gehzeugen" (Was ist ein Gehzeug?) von der Egger-Lienz-Straße aus über Südbahnstraße, Schidlachstraße und Leopoldstraße in die Salurner Straße (gegenüber Landhausplatz), wo ab ca. 13.15 Uhr die Kreativdemo fortgesetzt wird.

Zum Programm gehören gemeinsames Transparentemalen, Kinderschminken, Ansprachen und Musik.

Treffpunkt: Samstag, 3.11.2012, 11 Uhr, südlich des Cineplexx-Kinos

Alle Infos auch in dieser Presseaussendung. Bitte hinkommen und weitersagen!
Editorial, 10. Oktober 2012: Südring: Kommen Sie zur Gemeinderatssitzung am 11. Oktober um 15 Uhr! > Zeigen


Das Projekt "Grassmayrkreuzung" kann noch gestoppt werden. Im Zuge der Gemeinderatssitzung am Donnerstag, dem 11. Oktober, werden die BürgerInnen vom Gemeinderat angehört - die Entscheidung ist offen.

Kommen Sie deshalb bitte am Donnerstag, dem 11. Oktober 2012, ab 15.00 Uhr in den Plenarsaal (6. Stock) des Rathauses in der Maria-Theresien-Straße. Zeigen Sie allein durch Ihre Anwesenheit, dass auch Sie dieses Projekt ablehnen.

Die Chancen stehen gut!

Editorial, 9. April 2012: Der Autoverkehr wird weniger, die Menschen wehren sich > Zeigen


Der Trend weg vom Auto und hin zu umweltfreundlicher und ressourcenschonender Mobilität ist nicht mehr aufzuhalten. Durch immer höhere Spritpreise wird diese Entwicklung noch verstärkt, noch nie sind in Innsbruck so viele Menschen mit öffentlichen Verkehrsmittel gefahren wie heute. Es ist auch deswegen höchst an der Zeit, Gerechtigkeit im Verkehr zu schaffen: kompromissloser Vorrang für den Umweltverbund und aktives Zurückdrängen des Autoverkehrs.
Bis zu 90% des Straßenraums nehmen fahrende und parkende Autos derzeit noch für sich in Anspruch. Diesen gilt es, für die Menschen zurück zu gewinnen.

Schon seit geraumer Zeit ist eine Gruppierung in Wilten äußerst aktiv, die dort gegen den weiteren, in der konkret geplanten Phase 40 Millionen Euro teuren Ausbau des Südrings auftritt. Die AIN unterstützt selbstverständlich vollinhaltlich die Forderungen der IG SüDRING.

Bitte werfen Sie einen Blick auf die Website der Interessengemeinschaft Südring oder beteiligen Sie sich an Diskussionen auf deren Facebook-Seite.
Ideen können auch auf der Internetplattform Dialog am Stadtrand der Innsbrucker Grünen eingebracht werden.

Editorial, 16. November 2011: Laufende Arbeit der AIN > Zeigen


Wir melden uns hier zwar selten, sind aber nach wie vor sehr aktiv.
Seit dem letzten Editorial im Mai hat die AIN folgende Themen bearbeitet bzw. bearbeitet diese immer noch:
  • Errichtung einer Tramspur in der südlichen Bürgerstraße (in Arbeit)
  • Vermeidung der Öffnung der öV-Spur in der südlichen Museumstraße für den Autoverkehr während der Bauarbeiten (leider gescheitert)
  • Eigene Gleiskörper für die künftige Straßenbahnlinie O am Innrain (in Arbeit)
  • Erneut Forderung, die Einfahrt für den Autoverkehr aus der Wilhelm-Greil-Straße in die Museumstraße zu sperren (leider gescheitert)
  • Barrierefreie Haltestellen in der Ing.-Etzel-Straße (noch offen)
  • Verzicht auf eine zusätzliche mIV-Spur stadteinwärts und mehr Begrünung beim Umbau der nördlichen Amraser Straße im Jahr 2012 wegen des Straßenbahn-Trassenneubaus zwischen Sillpark und Leipziger Platz (Teilerfolg: Begrünung kommt)
  • Ein Stück Rasengleis am Endbahnhof Höttinger Au der Linie 3 (noch offen)
  • Beauftragung eines Tram-Beschleunigungsgskonzepts (in Arbeit)
  • Ampelbevorrangung der Tram an den bereits fertigen und den künftigen Neubaustrecken (in Arbeit)
  • Beseitigung von Engstellen entlang der Linie C und damit Beschleunigung der Linie (in Arbeit)
  • Rasengleise in Bauetappe 2 des Tram-Ausbaus (alle Strecken westlich Fischerhäuslweg, aber ohne Technik bis Völs) (in Arbeit)
  • Forcierung der Umsetzung der neuen und der umzubauenden S-Bahn-Stationen (noch offen)
  • Tramspur in der Ing.-Etzel-Straße (Teilerfolg: Tramspur markiert, ist aber leider untauglich, wird deshalb weiter bearbeitet)
  • Fahrradwege auf der Universitätsbrücke (in Arbeit)
  • Besseres Car-Sharing-Angebot (in Arbeit)
  • Zukunft der Linie 6 (in Arbeit)
  • Verkehrsberuhigungskonzept für die Innenstadt bzw. Verkehrskonzept für die ganze Kernstadt (in Arbeit)
Hinzu kommen laufend kleinere Interventionen, Konzeptionen, Aktionen. Wir versuchen, dazu beizutragen, dass die Öffis und der ganze Umweltverbund im Innsbrucker Verkehrs-Chaos nicht untergehen.
Wer nähere Infos zu einzelnen Themen haben oder bei uns mitarbeiten möchte: einfach Kontakt via E-Mail oder Facebook aufnehmen!

Editorial, 11. Mai 2011: Schmieden harter Eisen > Zeigen


Das letzte Editorial liegt zwar ein halbes Jahr zurück, aber keine Sorge, die AIN ist noch da und aktiver denn je.
Es ist im Moment manchmal ein Schmieden harter Eisen, da in der Verkehrspolitik zu viele verschiedene Interessen aufeinander treffen. Grundsätzlich ist in der Politik die bereits im Dezember-Editorial beschriebene Bereitschaft zu Verbesserungen für den Umweltverbund und zur weiteren Reduktion des Autoverkehrs zu spüren. Zu oft trifft aber zeitgemäßes Denken noch auf eingefahrene Verhaltensmuster vor allem in der Beamtenschaft. Die Vorreiterschaft in moderner Verkehrspolitik, die Innsbruck durch die Umsetzung des "Verkehrsberuhigungskonzepts" in den 1990ern schon einmal innehatte, scheint manchmal bereits wieder vergessen.
Wir sind und bleiben jedenfalls dran.
Wer sich an aktuellen Diskussionen und Projekten der AIN beteiligen will, kann das in unserer Facebook-Gruppe tun, im Inntram-Forum oder auch bei unseren monatlichen offenen Diskussionsrunden, die immer hier angekündigt werden.

Editorial, 8. Dezember 2010: Eingeschlagen und weiterverfolgt > Zeigen


Was? Na klar, der richtige Weg. Innsbruck scheint sich auf diesen begeben zu haben, im großen Maßstab zwar schon vor knapp zehn Jahren mit dem ersten Beschluss zum Ausbau der Straßenbahn, aber im Detail, da hapert's halt noch an allen Ecken und Enden. Vor allem in der Bevorrangung und Beschleunigung von Bahnen und Bussen.
Die Ära Peer ist zu Ende. Walter Peer wird wohl als "Verkehrsstadtrat der Kompromisse" in die Stadtgeschichte eingehen, weil er es immer allen Seiten recht machen wollte. Man stößt aber schnell an die Grenzen des Machbaren, wenn man den Umweltverbund, also Öffis, Rad- und Fußverkehr, verbessern möchte, ohne gleichzeitig den Autoverkehr einzuschränken. Das funktioniert nun mal nicht!
Nun darf man aber vorsichtig optimistisch sein: einige unserer größeren Anliegen wurden in den letzten Monaten von Gemeinderat und Stadtsenat angenommen und befinden sich vor oder bereits in der Umsetzung. Dazu zählen die Straßenbahnverlängerung in Amras, die Priorisierung des öV bei Baustellen-Umleitungen, die bessere Bevorrangung des öV an einigen Ampelanlagen, die Busspuren und später die vom Autoverkehr getrennten Tram-Gleiskörper am Innrain zwischen Marktplatz und Klinik, und eine Tram-Spur in der nördlichen Bürgerstraße. Darüber freuen wir uns. Es ist aber noch viel zu tun - und es kann nicht schaden, dabei noch einen Zahn zuzulegen! An dieser Stelle möchten wir auch einmal den Innsbrucker Grünen, insbesondere Gemeinderätin Sonja Pitscheider und Stadträtin Uschi Schwarzl, danken, mit denen wir seit Jahren ganz hervorragend zusammenarbeiten.
Dass der eingeschlagene Weg jedenfalls der richtige ist, beweisen unter anderem die beiden Untersuchungen von DI Martin Schönherr, die Thema unserer heutigen Aussendung sind.

Editorial, 3. November 2010: Palermo? Neapel? Innsbruck! > Zeigen


Gemeinsam mit den Innsbrucker Grünen haben wir um den Gemeinderatsbeschluss und den zwei Monate später, am 18. August, gefällten Stadtsenatsbeschluss gekämpft, der sicher stellen soll, dass bei baustellenbedingten Staus dafür gesorgt wird, dass die Öffis trotzdem freie Fahrt haben - auch wenn das zu Lasten des Autoverkehrs geht.
Nun ist durch die Baustellen in der Höttinger Au und in der Anichstraße genau diese Situation eingetreten. Einige der wichtigsten und am höchst frequentierten Buslinien der Stadt, die Linien C, F, O und R stecken jeden Tag von 7 bis 19 Uhr am Innrain fest, mit Verspätungen von bis zu 30 Minuten.
Wo sind wir eigentlich, dass rechtsgültigen politischen Beschlüssen keine Maßnahmen folgen, wie das hier ganz offensichtlich der Fall ist? In Palermo, in Neapel? Oder doch in Innsbruck?
Hier muss jetzt ganz, ganz schnell was geschehen - und zwar so, dass sichergestellt ist, dass die Busse, und in Zukunft auch die Straßenbahnen der gerade in Bau befindlichen Tram-Linie O, am Innrain freie Fahrt haben. Egal wie viele Autos sich dort auch stapeln mögen.

Mehr dazu in unserer Aussendung.

Editorial, 7. Oktober 2010: Halten Sie sich an die demokratischen Beschlüsse, Herr Landesrat Steixner! > Zeigen


Verkehrslandesrat Anton Steixner ist über die Jahre immer wieder vor allem durch unglaubliche Inkompetenz in Sachen öffentlicher Verkehr - der eigentlich sein Ressort wäre - aufgefallen.
Sein letzter Fauxpas findet sich in der Mittwochs-TT: der Regionalbahnabschnitt Rum-Hall würde, wie er locker-flockig meint, sowieso nicht gebaut. Deshalb müsse man die Trasse bei der Verbreiterung der Haller Straße gar nicht berücksichtigen.
Die politische Beschlusslage ist eine andere, Herr Steixner! Mehrere gültige Landtagsbeschlüsse sehen die Realisierung diesen Abschnitt der zukünftigen Ost-West-Stadtbahn vor. Die endgültige Entscheidung im Landtag ist noch nicht getroffen. Dass diese Strecke dringend notwendig ist, ist unter VerkehrsplanerInnen und Raumordnungsfachleuten unumstritten.
Mehr dazu in unserer Aussendung und dem daraus resultierenden Artikel in der Donnerstags-TT.
Der Verkehrslandesrat soll sich besser um die Trassensicherung kümmern, als diesen wichtigen Streckenabschnitt totzureden!

Editorial, 29. September 2010: Stadtbahn statt Tram: Setzt endlich einen Anfang! > Zeigen


Was in manch anderer Stadt schon vor 30 Jahren angegangen wurde und heute vielerorts schon erfolgreich abgeschlossen ist, steht Innsbruck noch bevor: die Umwandlung der klassischen, oft mi Mischverkehr mit Autos verlaufenden und daher relativ langsamen und häufig von Störungen betroffenen Straßenbahn in eine moderne Stadtbahn auf weitgehend eigenem Gleiskörper.
Die neuen Linien werden zwar teilweise so gebaut, für die bestehenden - 1, 3 und STB - gibt es aber kein Trassenmodernisierungskonzept.
Ein erster Schritt zu getrennten Gleiskörpern, auf denen die Tram nicht vom Autoverkehr gestört und gefährdet wird, ist die Abtrennung vorhandener, bisher nur mit gemalten Sperrlinien gesicherter Tram-Spuren mittels Leitschwellen. Weitere Schritte müssen danach folgen.
Wir haben uns dazu in unserer Konzeption "ÖV-Spuren freihalten - Störungs- und Unfallminimierung durch Leitelemente für Tram und Bus auf eigenen Spuren" Gedanken gemacht und auch die Erfahrungen anderer Städte abgefragt. Das Stadtblatt berichtet bereits darüber.
Im Oktober folgt ein Gemeinderatsantrag der Innsbrucker Grünen.
Wir fordern, dass die Zuständigen sich endlich damit auseinandersetzen!

Editorial, 18. September 2010: Mehr AutoFREIHEIT für Innsbruck > Zeigen


Noch viel zu verbessern ist an der neu gebauten Europahauskreuzung. Die stadtauswärtige Radspur wurde zugunsten einer Autospur zunächst weggelassen, sie soll erst nach dem Bau der Fußgängerunterführung im Dezember kommen. An den Ampeln warten Bus und Tram teilweise länger als davor. Sorry, aber so geht's nicht. Eine 15minütige Straßensperre, initiiert von Grünen-Gemeinderätin Sonja Pitscheider, gab es schon, mehr wird folgen.
AutoFREIHEIT, Freiheit ohne Auto, wird auch am Dienstag, dem 21. September ab 17 Uhr vor dem Volkskunstmuseum in der Universitätsstraße demonstriert. Dort laden die Grünen zu einem kleinen Straßenfest mit chilliger Live-Musik, an einer Stelle, die eigentlich permanent, und nicht nur für die Dauer dieses Festls, autoFREI sein sollte. Kommen Sie hin!

Editorial, 23. August 2010: Wir können doch das Auto und sein Herrchen nicht einfach trennen! > Zeigen


Doch, genau das können und wollen wir!
Univ.-Prof. Hermann Knoflacher (von dem die Idee stammt, dass Menschen zu ihrem Auto gleich weit gehen müssen sollten wie zur nächsten Haltestelle) ist schließlich nicht auf der Brennsupp'n daherg'schwommen!
Die letztens in einem Zeitungsinterview getroffenen Aussagen des Verkehrsstadtrats zum Thema Zurückdrängung des Autoverkehrs machen uns glauben, dass für ihn die Blechkiste gar schon ein Familienmitglied zu sein scheint, da "Bewohner von ihren Autos trennen" (wir fordern ja mehr eigene Spuren für Bus und Tram, auch wenn Stellplätze dafür weichen müssen) für ihn nicht in Frage kommt. Das klingt ja beinahe so grausam wie Kinder von ihren Eltern zu trennen - zumindest wird diese Assoziation geweckt. Peer sollte aber wissen, dass in den Grundrechten definitiv nichts davon steht, dass die private Karre direkt vor der Haustür geparkt werden können muss.
Und: gegen "sozial notwendigen Individualverkehr" haben wir ja auch nichts, aber was in Innsbruck abläuft, hat mit "sozial" halt leider schon lange nichts mehr zu tun. Wie sozial ist es denn, wenn öV-Fahrgäste wegen des Autoverkehrs eine halbe Stunde oder länger im Stau stehen?
Herr Verkehrsstadtrat, Ihre Argumentation wird immer dünner und immer mehr Menschen durchschauen diesen Unsinn.

Editorial, 19. August 2010: Einsicht bei der Stadtführung muss umfassender ausfallen > Zeigen


Wir gratulieren dem Stadtsenat zu seinem gestrigen, von den Grünen und uns initiierten Beschluss, bei zukünftigen Baustellen-Umleitungen den Öffis einen störungsfreien Betrieb auch durch Restriktionen für den Autoverkehr zu garantieren. Wir werden sehr genau verfolgen, ob das auch umgesetzt wird!
Öffi-Vorrang allein bei Großbaustellen-Umleitungen ist aber nicht genug. Der gestern beschlossene Grundsatz muss auch allgemein gelten - gerade in diesen Tagen erleben wir wieder Auto-Staus ohne Ende und ein lahmgelegtes Öffi-Netz. So kann's definitiv nicht weitergehen!
Siehe dazu auch unsere heutige Presseaussendung und diesen TT-Artikel: "Mehr Vorfahrt für den öffentlichen Verkehr".

Editorial, 6. Juli 2010: Parkplätze gefährden Leben > Zeigen


Wir haben's befürchtet, leider ist es auch eingetreten: der öffentliche Verkehr steht in den Baustellen-Umleitungen in der östlichen Innenstadt im Auto-Stau, die Verspätungen zu den Stoßzeiten erreichen 15 bis 45 Minuten (!!).
Wieder einmal hat die Stadt Innsbruck zuerst die Umleitungen für den Autoverkehr geplant und den Öffis dann halt jene Strecken zugewiesen, die noch übrig waren, die Restl'n, sozusagen. Richtig wäre es aber gewesen, zunächst dafür zu sorgen, dass die Öffis staufrei die Baustellen umfahren können, und dann dem Autoverkehr eventuell noch übrige Platzkapazitäten zuzuweisen - oder gegebenenfalls auch Totalsperren für Autos zu verhängen, zumal auch Rettung und Feuerwehr keine Chance haben, dort durchzukommen!
Unsere Aussendung ist selbstverständlich auch wieder an die zuständigen Stellen in der Stadt gegangen, die jetzt handeln müssen. Wie sich die Sache entwickelt: siehe Pressereaktionen und weitere Presseaussendungen.

Editorial, 22. April 2010: Trassensicherung, Rasengleise und autofreie ÖV-Spuren > Zeigen


In der heutigen Gemeinderatssitzung geht es um viel. Unsere fruchtbare Zusammenarbeit mit den Innsbrucker Grünen fand diesmal Niederschlag in drei Anträgen.
  • Erstens geht es darum, eine Tram-/Stadtbahntrasse durch das östliche Amras und die Rossau vor Verbauung zu sichern, damit in Zukunft, nach Umsetzung der laufenden Tram-Ausbaumaßnahmen, wenigstens noch die Option besteht, diese "Autohölle" im Südosten der Stadt auch mit der dringend notwendigen Schienenanbindung zu versehen. Dazu haben wir diese Machbarkeits- und Trassierungsstudie erstellt.
  • Zweitens wollen wir erreichen, dass möglichst viele Streckenabschnitte der neuen Tram und der "Regionalbahn" als Rasengleise gebaut werden. Rasengleise sehen schön aus (wie Rasen eben), wirken als Luftfilter, verbessern das Mikroklima und sind schalldämmend.
  • Drittens sollen Busse und Trams endlich ohne Behinderung durch stauende Autos und damit schneller und pünktlicher durch die Innenstadt fahren können, dazu soll ein Konzept erstellt und dann von der Stadt auch umgesetzt werden. Zu diesem Thema finden sich hier in den Studien und Konzepten wie auch in den Presseaussendungen schon einiges an Material.
Es gibt in Innsbruck großen verkehrspolitischen Handlungsbedarf - eine zeitgemäße Verkehrspolitik sollte sich keinem dieser drei Anliegen verschließen.

Editorial, 30. März 2010: Wir haben in der Innenstadt nicht unendlich viel Platz > Zeigen


Viel zu wenig Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Auto-Stau in dem auch Öffis stecken, Parkplätze wo eigentlich Fußgängerzonen hingehören: Innsbrucks Verkehrspolitik hinkt immer noch 20 Jahre hinterher. Kosmetische Maßnahmen reichen da längst nicht mehr aus. Wir haben uns die Situation in der nordöstlichen Innenstadt seit Eröffnung des Kaufhaus Tyrol angesehen und vieles gefunden, was geändert gehört:
"Radverkehr und Öffis leiden unter noch mehr Autos - Infrastrukturverbesserungen gefordert"

Editorial, 3. März 2010: Verlängerung der Linie 3 nach Amras-Ort > Zeigen


Die "Argumente" von Verkehrsstadtrat Walter Peer gegen den sofortigen Bau der 3er-Verlängerung Amras lassen sich leicht wiederlegen. Schwindlige Ausreden reichen nicht!
Inzwischen wissen wir außerdem, dass diese Verlängerung Teil des UVP-Prüfungs-Bescheids für die Regionalbahn-Ausbaustufe 1 ist. Und wir haben offizielle Verkehrsza...hlen für die Philippine-Welser-Straße: grade mal 2000-3000 Autos sind dort pro Tag unterwegs, also von wegen Stau... alles Ausreden von Peer. Ist das wirklich im Sinn der angekündigten Tram-Offensive? Wir sind der Meinung, diese Verlängerung nach jahrelanger Vorbereitung jetzt auch endlich gebaut werden soll.
Artikel im Stadtblatt vom 24. Februar
Unsere Pressemitteilung vom 25. Februar
Artikel im Stadtblatt vom 3. März

Editorial, 18. Februar 2010: Viel Feinstaub und doch verkehrspolitisch wenig Bewegung > Zeigen


Trotz wieder einmal alarmierender Feinstaubwerte lässt Innsbrucks Stadtführung immer noch kein bedingungsloses Commitment zum Umweltverbund (Fuß-, Fahrrad- und öffentlicher Verkehr) erkennen.

Die Eröffnung des Kaufhauses Tyrol steht bevor, Verkehrsstadtrat Peer aber hat schon lange vor der zu erwartenden zusätzlichen Auto-Lawine resigniert. Wir nicht. Wir werden das nicht einfach hinnehmen, und auch beim Grassmayr-Tunnel ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Unsere Demokratie lässt es glücklicherweise zu, auch auf Straßen wie dem Südring Versammlungen abzuhalten.

Derzeit hat die AIN einiges "in Arbeit" - wer mitmachen will, kann das am einfachsten über das Inntram-Forum, aber auch unsere Facebook-Gruppe bietet eine Diskussionsplattform. Neulinge und Neulinginnen sind immer willkommen.

Wichtige Themen der Gegenwart und nahen Zukunft, die im Forum diskutiert werden, sind neben dem Dauerbrenner "Qualitätssteigerung des öffentlichen Nahverkehrs" vor allem mehr vom Autoverkehr "befreite" Eigentrassen für die Tram, schnelleres Grün für die Öffis an allen Ampeln, stadtgestalterische Maßnahmen beim im Frühjahr beginnenden Tram-Bau, die Verkehrsberuhigung der Innenstadt, aber auch der politisch schon längst versprochene Bau der 3er-Verlängerung in Amras und die langfristige Sicherung einer Stadtbahntrasse durch die Rossau.

Editorial, 25. Januar 2010: So schnell ist ein wichtiger Stadtbahn-Abschnitt eben nicht totzukriegen > Zeigen


Die politische Diskussion zur Haller Stadtbahn-Trassenthematik wird inzwischen angeregt geführt, die weiteren Presse-Reaktionen sind an jene vom 11.01.2010 angehängt.
Heute hat sich gar das offizielle Hall zu Wort gemeldet und dementiert eine Ablehnung der Bahn. Schuld an der unklaren Situation sei das Land.
Nun, es ist halt doch nicht so einfach, die Stadtbahn, die auch in Hall viele wollen, einfach so zu canceln. Angesichts der Stimmen aus Hall kann das Land nun nicht mehr sagen "die Haller wollen halt nicht", denn offensichtlich ist das nicht wahr. - Oh, zu dumm, das hat das Land ja schon gesagt! Was nun?
Der schale Geschmack intransparenter politischer Vorgänge kann nun wohl nur wieder beseitigt werden, indem Land Tirol und Stadt Hall sich jetzt nicht nur deutlich zum Weiterbau der Stadtbahn bis Hall committen, sondern das auch durch konkretes Agieren via Planungsverband und Raumordnung zeigen.
Innsbruck als Kernstadt dieser Agglomeration sollte dabei federführend sein. Den Weg haben die Grünen mit ihrem Antrag in der letztwöchigen Gemeinderatssitzung geebnet, der angenommen wurde.

Editorial, 9. Januar 2010: Rettet die Regionalbahn-Trasse durch Hall! > Zeigen


In der aktuellen Fortschreibung des Raumordnungskonzepts von Hall in Tirol wird die Regionalbahntrasse nicht berücksichtigt - mehr darüber in unserer Presseaussendung. Das bedeutet, dass der Abschnitt Rum - Hall der Regionalbahn durch Verbauung gefährdet ist, wenn dieses ÖROKO beschlossen wird.

Vielen Dank an alle, die nach unserem Aufruf Briefe als Haller Stadtamt geschickt haben!

Editorial, 21. Dezember 2009: Autoverkehr jetzt endgültig kollabiert? > Zeigen


Tja, dazu brauche ich eh nicht viel zu schreiben... wer in Innsbruck lebt oder arbeitet, hat's in den letzten Monaten sowieso miterlebt: die Auto-Staus wurden gefühlt seit dem Sommer von Woche zu Woche schlimmer und erreichten heute, drei Tage vor Weihnachten, ihren bisherigen Höhepunkt mit einem Totalkollaps des öffentlichen Verkehrs. Auf den meisten Linien ging schlicht überhaupt nichts mehr (Meldung vom 21.12., Tweets, Thread mit ein paar Bildern vom 7.12., Grundsatzdiskussion).
Deshalb habe ich etwas getan, was ich sonst nie tue: ich habe während einer Kaffeepause im Büro spontan und im Alleingang eine Pressemitteilung in simplem Plaintext verfasst - was anderes hab' ich im Büro nicht bei der Hand - und sofort an die Medien verschickt (normalerweise entstehen unsere PAs kollaborativ und in einem meist mehrtägigen Prozess). Das war Notwehr.
Sind wir nun endlich an dem Punkt angelangt, an dem gewisse PolitikerInnen in unserer Stadtregierung einlenken und die notwendigen Korridore für die Öffis freischaufeln müssen? Reicht totaler Verkehrsstillstand dafür aus, oder was muss noch passieren?

Editorial, 21. Oktober 2009: Das Benzin-Fass ist voll! > Zeigen


Die VerkehrspolitikerInnen und VerkehrsplanerInnen dieser Stadt dürfen nicht länger zulassen, dass wegen einiger Baustellen oder ein bisschen Regenwetter alle wichtigen Bus- und Straßenbahnlinien stillstehen, weil hunderte Autos deren Trassen belegen.
Damit Ausreden wie das Wetter, die Baustellen, die ItalienerInnen oder Weihnachten nicht mehr ziehen, haben wir ein Konzept entwickelt, das die wichtigen Linien in der Innenstadt aus dem Stau nimmt und die Stauzonen an die Stadtränder verlegt. Drei im Gemeinderat vertretene Parteien haben uns bisher zugesagt, das Konzept zu berücksichtigen. Doch Reden allein reicht nicht. Wir - und täglich zehntausende staugeplagte Fahrgäste von Bus und Tram - wollen, dass jetzt endlich etwas geschieht!

Editorial, 4. September 2009: Danke für die Unterstützung! > Zeigen


Vielen Dank an alle die bei der Staufrei-Aktion mit dabei waren.
Von der AIN anwesend waren patler, Tramfan, DUEWAG 240, Linie 4206 und Raphi. Vorbeigeschaut und mitdiskutiert haben auch Martin, Meik, ein Innbus-Fahrer, zahlreiche Passanten, und auch der eine oder andere Bus- oder Straßenbahnfahrer hat uns freundlich zugewinkt oder angeklingelt.
Neben Vertetern von Lokalmedien haben uns auch Verkehrsstadtrat Walter Peer, Landtagspräsident Herwig van Staa und Stadträtin Uschi Schwarzl Besuche abgestattet.

Ein besonders großes Dankeschön geht an Sonja Pitscheider, Gemeinderätin der Grünen, für ihre tatkräftige Unterstützung.

Unser Papier mit den Lösungsvorschlägen wurde an alle zuständigen Stellen verteilt und wir werden die Angelegenheit natürlich weiterverfolgen.

Editorial, 28. August 2009: Befreit die Museumstraße! Wir tun es wieder. > Zeigen


SOMMERSCHLUSS! Staufrei-Aktion.
Wir sperren, wie bereits im vergangenen Dezember, die Wilhelm-Greil-Straße an der Einmündung in die Museumstraße, damit wenigstens ein paar Stunden lang Tram und Bus ungestört rollen können. Leider geht's nicht anders!

Am Freitag, dem 4. September, von 13 bis 17 Uhr wird dicht gemacht.
Wir freuen uns über jedeN BesucherIn!

Hier die Presseaussendung dazu sowie der Diskussionsthread im Inntram-Forum.

Editorial, 29. April 2009: 1994 = 2009? > Zeigen


Ein Forums-User war so nett, aus dem Archiv seines Brötchengebers diesen IVB-Promo-Artikel von 1994 auszuheben und mir zum Behufe des Einscannens und Onlinestellens zu übergeben:

> IVB-Promotion-Artikel von 1994

Als ich mir den Artikel durchlas, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Mein Eindruck ist, dass von damals bis heute verkehrspolitisch eigentlich nichts vorangegangen ist. Im Gegenteil, damals schaute die Welt noch rosiger aus: das "Verkehrskonzept" war noch frisch und Bürgermeister Niescher, der es enorm pushte, noch am Drücker. Verkehrspolitisches Ziel war ganz klar die Verbannung der Autos aus der Innenstadt. Die IVB trauten sich, ihren Fahrgästen zu sagen, dass sie gefälligst keine Tickets beim Fahrpersonal kaufen sollen, weil das die Einhaltung des Fahrplans gefährdet, das O-Bus-Netz war im Begriff, erweitert zu werden, und alle Hoffnung auf Beschleunigung lag im neu eingeführten RBL und IBIS bzw. deren Funktionalität zur Ampelbeeinflussung.
Alles vielversprechende Ansätze, die in den darauf folgenden Jahren von van Staa und seinen Komplizen in die Tonne getreten wurden.

Heute haben wir ein größeres Verkehrschaos als je zuvor, ignorante Im-Fahrzeug-Einzelticketkäufer dürfen immer noch Busse und Trams aufhalten, der O-Bus ist komplett verschwunden und das Potenzial der Ampelbeeinflussung wird bei weitem nicht ausgenützt: es ist 15 Jahre später, und noch immer sind nicht alle Ampeln beeinflusst, und von denen, die es sind, unterbricht nur eine halbe Handvoll Grünphasen des MIV, um verzögerungsfrei umzuschalten.
Und wir haben eine angepasste IVB, die den Autofahrern und der Autolobby bis zum Anschlag in den Arsch kriecht, anstatt ihre Interessen. respektive die Interessen ihrer KundInnen, durchzusetzen.

Oh, ich vergaß: wir haben ja neue Straßenbahnen. Das wiegt das alles wieder auf, oder?

Was für ein Schlamassel!

> Diskussion dazu

Editorial, 6. April 2009: Tram-Stauproblematik: manchmal wird man doch gehört... > Zeigen

... auch wenn's ein Weilchen dauern kann.

Immer wieder weist unter anderem die AIN darauf hin, dass die Straßenbahn durch schlechte Ampelschaltungen, fehlende Eigentrassen und zu knapp am Gleis angeordnete Parkstreifen behindert wird. Nun haben die Stimmen jener, die die Tram beschleunigen wollen, bei der Stadtregierung offenbar endlich Gehör gefunden und es wurden in einer medienwirksamen Inspektionsfahrt die Problemstellen notiert.
Man darf nun vor allem gespannt auf die resultierenden Maßnahmen sein - wir werden die Situation jedenfalls mit Argusaugen weiter beobachten!

> Artikel auf Innsbruck informiert
> Artikel auf TT.com

  • Bringen Sie sich ein - diskutieren Sie mit: Das Inntram-Forum
  • Interessiert am städtischen Nahverkehr oder am Regionalbahnprojekt? Sie finden alles darüber auf www.strassenbahn.tk


Besuchen Sie auch www.strassenbahn.tk, die Website über Innsbrucks Bahnen: